…Ich glaube, in unserem Job ist ein “zuverlässiger Schutzengel” die Grundvoraussetzung!
Ich hatte selber schon Unfälle infolge Übermüdung, Glücklicherweise nie wirklich was passiert…
Viele Arbeitskollegen machten schon die selbe Erfahrung! Gestern hat es einen Holländischen Freund von mir getroffen: Auf einer abschüssigen Wiese mit dem Auto “Abgerutscht”… Sein Glück war ein kleiner Fels an dem das Auto “Hängen blieb” ansonsten wäre er in eine Schlucht gestürzt…
Fazit:
Ein drei Monate altes Auto: Schrott
Bergung mit Hubschrauber: 4500 Schweizerfranken
Aber, das wichstigste: Der Holländer ist unverletzt, und feiert einen zweiten Geburtstag!!!
Archiv des Autors: OLL!
Die Ereignisse Überschlagen sich!
Gestern Abend hat unser Chef Angerufen.
Mein Kumpel sollte heut früh um sieben in der Firma stehen, da er einem anderen Projekt zugeteilt wurde. Auf die Frage, wie wir dies mit dem Fahrzeug (Wir haben momentan nur meinen Toyota) lösen sollten, kam die Antwort, dass ein Auto von der Firma gestellt würde!
Heute früh sind wir dann um sechs Uhr losgefahren. Auf der Autobahn dann, ungefähr auf der Höhe der Ausfahrt Schöftland (Für die Ortskundigen) ist am Toyota der Auspuff durchgebrochen! am Ende des Krümmers, direkt vor dem Flexrohr! Das Teil hat Gedröhnt wie ein B52 Bomber!
Dies hat mein Budget nun endgültig gesprengt. Zu allem Überfluss habe ich auch noch meinen Geldbeutel zu Hause liegen gelassen, sodass ich in der Firma erstmal den Chef “Anpumpen” musste…
Mittlerweile ist das Auto in der Werkstätte und ich sitze in einer Kneipe (gegenüber der Werkstätte) und trinke Kaffee und warte darauf, dass mein Toyota wieder “Strassentauglich” gemacht wird…
Hoffentlich geht das, sodass ich möglichst bald wieder Arbeiten kann…
Nachtrag:
Es hat Funktioniert! Der Auspuff sieht jetzt so aus:

Freitag der 14.9.2012
Nach einer eher kalten Nacht im Zelt, begann ein wunderbar sonniger Morgen.
Wir mussten nach Basel fahren, um zusammen mit unserem portugiesischen Kollegen zwei Erweiterungen zu machen.
Die erste Erweiterung war auf dem Dach eines Chemiewerkes in der Stadt Basel. Leider war Fotografieren dort strengstens verboten.
Die zweite Anlage war eine alte kiste “aus dem letzten Jahrtausend” 🙂 (Stimmt tatsächlich:-D) in Therwil, Baselland.
Da der Richtfunk direkt in die Anlage integriert ist, wusste niemand mehr wie das Teil zu konfigurieren ist! Das war “meine Stunde” Ich Arbeite schon seeehr lange auf diesen Geräten, und kenne infolgedessen auch die älteren Generationen noch.
Nach etwas Nachdenken und einem Anruf war die Kiste konfiguriert und die Anlage für welche die Konfiguration geplant war, konnte Erweitert werden.
Hier ein Bild der “Uraltanlage:

rechts unten im Bild sieht man die “Richtfunk-Inneneinheit”(mit zwei schwarzen Kabeln), welche via der “TRUA”-Karte Konfiguriert wird (TRUA= Transmission Unit A). Deshalb auch das Kabel vom Computer dort Eingesteckt…
Natürlich habe ich auch Bilder der Aussicht vom Standort:
Baukran neben dem Standort:

Weitere Bilder der Aussicht:


Nun steht erstmal Wochenende an… Ich werde es Geniessen….
Der zweite Arbeitstag.
Heute hatten wir insgesamt drei Anlagen zu Erweitern.
Unser Portugiesischer Kollege hat die erste um ca. neun Uhr angefangen. Wir begannen unsere erste Anlage um etwas nach Zehn Uhr. Um ca. elf Uhr waren wir mit unserer Anlage fertig, sodass wir die Dritte anfuhren… Innenstadt Zürich! Das Wort Parkplatz scheint in dieser Stadt nicht bekannt! Die Parkhäuser in welche ich hätte reinfahren können waren alle besetzt und die Freien zu niedrig (1,90Meter)…
Nach ca einer Stunde “Kreisen” haben wir dann doch noch einen Parkplatz gefunden, mit drei Franken (!) für eine Stunde und zwanzig Minuten die Parkuhr “Gefüttert” (Zwei Stunden hätten fünf Franken gekostet!!!) und ab gings zur Anlage.
Dort angekommen mussten wir erstmal durch eine Dachluke mit massivem Holzdeckel klettern. Natürlich ist dieser genau in dem Moment zugeknallt als ich raufsteigen wollte! Naja, habe jetzt ein wenig Kopfschmerzen…
Dafür war die Anlage beinahe in Rekordzeit erledigt, sodass wir unser Zeug um ca. 14 Uhr zusammenpacken konnten und nach Hause fuhren…
…Morgen solls scheinbar sogar nur zwei Anlagen zu Erweitern geben, allerdings an einer anderen Ecke der Schweiz… Bin dann mal Gespannt!
Der erste "richtige" Arbeitstag.
Mittwoch…
Am Morgen ins Büro um Kabel, Software, sowie weitere Infos usw zu Besorgen.
Anschliessend ab nach Zürich, auf einer BSC Patchen.
Unser Portugiesischer Kollege hatte dies jedoch schon Erledigt, sodass wir direkt auf die entsprechende Anlage fahren konnten um den Job zu Erledigen.
Glücklicherweise lief alles Pannenfrei, so dass wir nach ca. einer Stunde fertig waren… (Welch ein Stress 🙂 )
Ich habe ein paar Fotos gemacht, trotz schlechtem Wetter war die Aussicht nett 🙂
Aussicht auf den Zürichsee:

Die Aussicht in Richtung Westen und somit in Richtung der Anlage welche wir Erweitern sollten:

Die Aussicht “Rückwärts” von der zu Bearbeitenden Anlage zu der BSC auf welcher wir zuerst waren (Unispital Zürich):

Der Bahnhof direkt neben der Anlage, mit einem gerade ausfahrenden TGV (Train a grande Vitesse):
Ein Richtfunk welcher konfiguriert werden musste:

Patsch-Patsch :-)
“Pätschen” (Patchen) ist unser neuer Job…
Das will heissen wir gehen von Standort zu Standort und machen (meist mechanische) Verbindungen zwischen verschiedenen Netzelementen. Ausserdem müssen diverse Richtfunk entsprechend konfiguriert und Eingerichtet werden.
Alles in Allem ein angenehmer eher ruhiger Job!
Die Idee des Projektes ist es Kapazitätserweiterungen für Datenverbindungen zu machen, sowie UMTS auf 900 MHz zu Aktivieren, was auch einer Erweiterung gleichkommt.
Ich bin jetzt mal gespannt, wie sich die Sache Entwickelt und wie lange das Projekt dauert.
Ich werde auf jeden Fall über “Hoch und Tiefs” Berichten und auch Bilder veröffentlichen, wenn es die Gelegenheit gibt schöne Bilder zu machen 🙂
Das Wochenende
Nachdem wir immer noch nicht wissen, wo wir Arbeiten werden, haben wir uns mal auf einem Camping in der Nähe vonZürich niedergelassen.
Da ich keinen Wohnwagen habe, “Nächtige” ich auf einem Luftbett im Vorzelt des Wohnwagen meines Kumpels.
Die erste Nacht war der Horror: Es regnete im Zelt!
Die Feuchtigkeit aus dem Boden kondensierte an der Plane und tropfte von dort wieder runter.
Also zogen wir am Samstag los, um ein Zelt zu kaufen. Es wurde dann ein Wurfzelt für knapp 40 Franken (ca. 32.- Euro) Dies steht nun auf meinem Luftbett, und ich habe wunderbar warm und vor Allem trocken geschlafen! – Das leise “Tropfgeräusch” auf dem Zelt störte mich nicht im geringsten, da ich ja wusste, dass es nicht mehr bis zu meiner Decke vordringen kann!
Morgen geht es ab in die Firma! Dann werden wir Erfahren wo und was genau wir Arbeiten werden.
Sobald es News gibt werde ich Berichten.
Hier noch ein Bild des Zeltes im Vorzelt 🙂

Es geht los!
Heute geht es los!
Erstmal Packen, Fahrbereitschaft erstellen un dann Abfahrt!
Wir wissen immer noch nichts genaues über die Arbeit, werden jedoch am Montag in der Firma vorsprechen, sodass wir Informationen sowie Arbeitsmaterial bekommen – Scheinbar sollen wir Kapazitätserweiterungen an Handy- Basisstationen vornehmen.
Werde am Montag somit berichten können, was wir Arbeiten werden… Bin ja mal gespannt…
Die Rückreise
Samstag Abend um ca. 18:00 Uhr (Deutsche Zeit) gings los.
Kurz vor der Grenze trafen wir dann unseren Schweizer Nachbarn, welcher gerade auf dem Rückweg aus der Schweiz war.
Dieser führte den Wohnwagen mit seinem Schweizer Auto über die Grenze nach Ungarn, sodass wir diese problemlos überstanden!
ca. 18 Stunden und 1400 Km später waren wir in Freiburg i B.
Erstmal ein Bierchen, dann meine “Westeuropabasis” (Dauerstellplatz) inspizieren: Ein Urwald!!
Die Hecke ist in Alle Richtungen gewachsen, Der Sitzplatz war überwuchert, und das Dach des Vorbaus beschädigt!
Also am Montag erstmal einen Rasentrimmer sowie Heckenschere gekauft, und siehe da, nach ca. zwei Stunden sah es schon wieder ganz anständig aus…
Vor dem Aufräumen:

Der Tag der Abreise.
Donnerstag der 30.8.2012. Früh Aufstehen ist Angesagt! Der Tag der Abreise ist da! – Um acht Uhr noch ein Termin bei der Polizei, zum Zwecke der Information!
Im ca. zehn nach acht war es soweit: Der Kommissar ruft uns zu sich!
Erstmal die üblichen Fragen zu unserer Identität. Dann die Frage ob wir die Anzeige zurückziehen wollen (?) – Natürlich nicht!!! Dann erneut eine zusammengefasste Stellungsnahme der Geschehnisse unsererseits. Anschliessend Erklärt er uns die Geschehnisse:
Die Polizei hat mittlerweile alle Angaben überprüft. Die Bank wurde angefragt, betreffend der Zahlungen, Der Cousin wurde Verhört, Alle Angaben kontrolliert usw…
Er informierte Uns, dass neben unserer Anzeige noch drei weitere gegen den Cousin laufen, wegen Delikten mit irgendwelchen Fahrzeugen (?)
Anschliessend Erklärte er uns, dass unserAnwalt nun die ganzen Akten nochmals Konntrollieren sollte (Akteneinsicht?) und es dann weitergeht!
Als wir bei der Polizei fertig waren, wurde das Auto gepackt, Verabschiedet und ich fuhr los…
Von Piatra-Neamt, über Bicaz, Gheorgheni, Sovata, Tg. Mures, Campii Turzii, Cluj, Oradea nach Santana, Arad. Insgesamt rund 600 Km! – Diesmal schaffte ich es in gut acht Stunden:)
In Santana angekommen, gingen mein kumpel und ich noch auf ein paar Bier und dann gings ab ins Bett.
Heute (Freitag, 30.8.2012) Erstmal Kaffee trinken. Um 10 Uhr dann in die Werkstätte – Material bestellen!
Der BMW braucht eine Anhängersteckdose, Einen grossen Service sowie einen neuen Lenkungsstabilisator.
In der Werkstätte steht momentan ein Golf eines Kunden. Dieser hatte einen grösseren linksseitigen Heckschaden. Dem Golf sieht man am Heck mittlerweile nichts mehr an, da das gesamte Heck weggeschnitten wurde (kurz vor der Hinterachse) und durch ein Heck eines Golfes vom Schrottplatz ersetzt wurde 🙂
Man stelle sich sowas bei uns vor…
Ich denke, dass ich so um ca. 18-20Uhr meinen BMW abholen kann…
Morgen gehts dann ab nach Freiburg i.B.