Mititei oder auch Mici („die Kleinen“) sind ein landesweites Nationalgericht in Rumänien. Es handelt sich um gegrillte Hackfleischröllchen. Die Mititei wurden laut Überlieferung im Bukarester Restaurant „Carul cu bere“ kreiert und erstmals 1902 angeboten.
Dieses Mititei-Rezept unterscheidet sich deutlich von den ähnlich aussehenden balkanischen Spezialitäten (Cevapcici) dieses Genres.
Klassische Beilagen zu den Mititei sind Senf, Brot oder Pommes frites. Je nach Geschmack werden auch salzig eingelegte grüne Tomaten (rumänisch gogonele), Tomatenpaprika (Gogoșari) und Salzgurken als auch fein gehackte Zwiebeln, Telemea (Käse), Oliven und eine mit Chilis geschärfte Zacuscă serviert. Regional wird auch ein Salat mit Rotkraut sowie mit Bohnen serviert.
Mititei oder auch Mici („die Kleinen“) sind ein landesweites Nationalgericht in Rumänien. Es handelt sich um gegrillte Hackfleischröllchen, welche wirklich lecker sind!Ich habe sie am liebsten vom Rind, man kann aber auch mit Schweinefleisch und oder Lammfleisch mischen ...
Gericht Kleinigkeit
Küche Rumänien
Vorbereitungszeit 2 TageTage
Zubereitungszeit 2 StundenStunden
Servings 1.5Kilogramm
Cost ca. 23.- Euro
Kochutensilien
1 Fleischwolf (optional, kann auch gewolft gekauft werden)
1 Knetmaschine (optional, kann auch von Hand geknetet werden.)
1 Wurstfüller (optional, es geht auch ohne! Dann mit gut eingeölten Händen formen.)
Grill, Bratpfanne oder Heißluftfritteuse
Feinwaage für die Gewürze
Zutaten
Gewürze
17GrSalz
2GrKreuzkümmel
2GrBohnenkraut(Sommerbohnenkraut)
5Gr. Pfeffer(schwarz, frisch gemahlen)
15-20GrKnoblauchpulver
10-15grNatron (Bikarbonat)
2GrKoriander
2GrThymian
1GrMajoran
2GrOregano
2GrPiment(frisch gemahlen)
10GrPaprikapulver(optional)
etwasZitronensaft
Fleisch
1KgRindfleisch (am besten vom Hals, wenn mager sind die 250 gr. Fett nötig!)
250GrRinderfett(Falls das Fleisch schon viel Fett hat, etwas weniger!)
Sonstiges
1Litereiskaltes Bier, Knochenbrühe oder Mineralwasser.(wird nicht komplett gebraucht)
Anleitungen
Vorbereitung (Tag 1)
Gewürze wiegen und mischen
Fleisch und Fett in Wolfsgerechte Stücke schneiden und erst durch die 5 mm Scheibe und anschließend durch die 3 mm Scheibe drehen. Dabei die Gewürzmischung zufügen.Falls kein Fleischwolf vorhanden ist, kann man beim Metzger sicher auch fragen, ob er das übernimmt und anschliessend die Gewürze zu Hause beimischen.
Nun die Fleischmasse in die Knetmaschine geben und unter Zugabe von Bier kneten, bis eine homogene, klebrige Masse entsteht.
Die Masse nun über Nacht im Kühlschrank "durchziehen" lassen
Vorbereitung (Tag 2)
Die Fleischmasse nochmals kräftig durchkneten, falls nötig unter Beigabe von etwas Bier
Mit dem Wurstfüller, mit dem grössten Aufsatz (ohne Wurstdarm) ca. 12 cm. lange Würstchen pressen. Das geht natürlich auch von Hand, oder mit dem Fleischwolf mit entsprechendem Aufsatz, also ohne Wurstfüller (Tipp: Hände und Schale einölen, sonst klebt alles!)
Zubereitung
Auf dem Grill:Von jeder Seite ein paar Minuten angrillen, bis die gewünschte Farbe da ist (nicht zu lange, da sie sonst trocken werden!) Dabei jeweils mit etwas Bier, Salzwasser, Knoblauchsoße (Mujdei) oder Öl bepinseln
In der Bratpfanne:in etwas Öl von jeder Seite anbraten bis die gewünschte Bräune da ist
In der Heissluftfritteuse:bei 180° ca 8-10 Minuten garen.
Am ersten Mai war es endlich soweit: Der Urlaub konnte beginnen!
Die Reise ging wieder nach Rumänien. Dieses Mal von Freiburg über Arad nach Piatra Neamt.
Die Reiseroute von Freiburg nach Piatra Neamt. Unklar ist, warum das Navi nicht alles aufgezeichnet hat
Am ersten Mai fuhr ich bis nach Heggyeshalom, wo ich im “Hotel Lilla übernachtete, wobei die Bezeichnung “Hotel” vielleicht etwas hochgegriffen ist: Die Zimmer führen alle direkt nach draußen auf die Straße, sind aber durchwegs sauber!
Das Zimmer im “Hotel Lilly”
Das Zimmer im “Hotel Lilly”
Das Klo im “Hotel Lilly”
Am zweiten Mai ging es um ca. 5:30Uhr weiter, wobei mir ein kratzendes Geräusch am hinteren linken Rad auffiel.
Wie sich am Samstag herausstellte, hatte der hintere linke Bremssattel blockiert und die Bremsklötze auf die schnelle zerstört! Zum Glück erst beim Einparken zu Hause verlor ich dabei einen der Bremsklötze und das Bremspedal “fiel durch”.
Der defekte Bremssattel
Das Auto wurde in der Folge abgeschleppt und in eine Werkstatt verbracht.
Abschleppen
Da in ganz Rumänien kein passender Bremssattel gefunden werden konnte, musste dieser aus Polen kommen!
Dies dauerte so seine Zeit und in der Folge durfte ich den Urlaub ohne grössere Ausflüge verbringen…
Am Tag vor underer Rückreise war dann das Auto repariert und wir konnten nun mit neuem Bremssattel, Bremsscheiben sowie Bremsbelägen zurück nach Deutschland reisen.
Nachdem Onyxhosting 2024 beschlossen hat, seine Dienste einzustellen und das Hosting dieser Seite zum 18.01.2025 gekündigt hat, lief trotz vollmundiger Ankündigung (Zitat: “Der Plan für die Durchführung dieser Änderung ist gründlich und zielt darauf ab, einen geordneten Übergang zu gewährleisten. Kunden werden darüber informiert, dass ihre Services bis zum Ende der aktuellen Vertragslaufzeit vollumfänglich weiterlaufen werden.” ) lief seit dem 1.11.2024 nichts mehr!
Ich war also gezwungen, alles auf einen neuen Server umzuziehen.
Leider hat dies mit dem Blog nicht so ganz geklappt und so habe ich mir heute mal die Zeit genommen und alles “durchleuchtet”. Fazit: Die Datenbank!
Ich habe diese dann heruntergeladen und versucht, mit einem Textbearbeitungsprogramm zu editieren. In Folge der Größe der Datenbank (1,2 GB) war dies allerdings nicht möglich.
Da ich wusste, wo in etwa die Probleme lagen, konnte ich die Datenbank mit einem PHP-Script online schon mal so weit verändern, dass eine erste Funktionalität da war.
Kurz: Es läuft wieder, wird wohl aber noch Fehler haben…
Ich wünsche viel Spaß!
Nachdem Silvia anfangs September von Basel-Mulhouse mit Wizzair “kurz” nach Rumänien gereist ist, kam der große Schreck:
In unserer Wohnung flogen erst mal die Sicherungen!
Als dann der Vermieter versuchte eine Steckdose zu “Reparieren” war er da: Der Kabelbrand im Sicherungskasten!
Es hat wohl geschmort und geraucht, die Steckdose ging zwar anschließend, aber es wurde beschlossen, dass wir eine andere Wohnung bräuchten, da die total veraltete und lottrige Aludraht Elektroinstallation zu gefährlich geworden war!
Am 15. September war es dann soweit! Silvia hatte eine neue Wohnung gefunden!
Schlafzimmer
Badezimmer
Wohnzimmer
Unglücklicherweise konnte ich Ihr beim Umzug nicht helfen, da ich ja in Deutschland arbeiten musste!
Sie hat das Abenteuer mit Hilfe von Familie und Freunden jedoch bravourös gemeistert und somit konnte ich anfangs Dezember als mein Urlaub begann direkt in die neue Wohnung reisen.
Der Urlaub begann eigentlich am 7. Dezember, direkt ab Baustelle, auf der Burg Hoheneuffen in einer ersten Etappe bis Timisoara.
Am nächsten Morgen ging es weiter, meine “Rennwarze” (ein VW Lupo 1,0) machte seinem Namen alle Ehre und so kam ich am 8.12.2023 ca. 17:00 Abends in Piatra bei der neuen Wohnung an.
Hinweis: Links zu den Bauteilen am Ende des Beitrages.
Nachdem ich, wie ich im Beitrag “Heizen im Wohnwagen” bereits beschrieben habe, im Mai 2021 eine “billige” China Diesel Heizung erworben und installiert hatte, hatte ich keine Heizungsprobleme mehr!
Da ich davon ausging, dass was billig ist auch nicht langlebig ist bestellte ich mir einige Zeit später noch ein zweites Modell als “Notreserve”, falls die erste im Winter schlapp macht!
Tatsächlich passierte es dann im Spätwinter/Frühjahr 2022, dass die Heizung nur noch schwer startete: Sie Qualmte wie verrückt und lief erst nach dem X-ten Versuch an! – Somit Heizungstausch und gut war.
Nach Fehlersuche stellte ich fest, dass das Problem nicht an der Heizung lag, sondern an Dreck im Heizöl… Also: Heizung zerlegen, reinigen und wieder auf Lager legen! In der Folge erwarb ich einen Dieselfilter, welcher den Dreck auffängt und so verhindert, dass die Heizung zu geht.
Wie man auf nachfolgendem Bild sieht, bleibt da auch so einiges hängen, was in der Heizung nichts zu suchen hat!!! Weiterlesen →
Wie in Teil eins beschrieben, wurde ich vom Zahnarzt in die Zahntechnische Chirurgie überwiesen.
Bei der Chirurgie angekommen wurde das Röntgenbild nochmals analysiert, sowie ein Ultraschall gemacht. Im Anschluss wurde festgestellt, dass es ein CT brauche, da ansonsten zu wenig ersichtlich war.
Somit ging es zum Gebäude wo das der CT (Computertomograph) steht. Dort angekommen stand natürlich wieder warten auf dem Plan und so kam ich ca. eineinhalb Stunden später wieder bei der Chirurgie an.
Nun wurde der CT-Scan angeschaut.
In der Folge bekam ich eine Überweisung zur HNO (Hals-Nasen-Ohren) Abteilung ausgehändigt, mit dem Hinweis, dass ich nichts essen, trinken und auch nicht rauchen solle!!!
Zu diesem Zeitpunkt keimte der erste Verdacht auf, dass es doch nicht “nur” ein Zahn war und ich informierte präventiv schon mal die Firma.
Als ich endlich in der HNO Abteilung war, es war mittlerweile schon nach 15 Uhr, ging es eigentlich schnell: nach Durchsicht aller Scans, Bilder etc, wurde entschieden, dass ich einen Abszess hätte, und, dass Notoperiert werden müsste!
Somit kam ich so in etwa gegen 17:00 Uhr unter`s Messer!
Nach der Operation, es handelte sich um eine sogenannte Tonsillektomie (ich weiss, hört sich ähnlich an wie Vasektomie, bei letzterer geht es allerdings um “Nüsse” wohingegen bei mir die Mandeln behandelt wurden), erwachte ich in einem Zimmer, war hungrig und müde, hatte jedoch erst mal keine Schmerzen!
Am Dienstag Vormittag wurde ich dann auf eine andere Station verlegt.
Ich nutzte diese Zeit um mein Auto nach Hause zu bringen. Mein Nachbar wollte dies zwar schon Montag Abend erledigen, allerdings wurde mein Autoschlüssel am Empfang des Krankenhauses “versemmelt” und tauchte erst irgendwann in der Nacht wieder auf…
HNO Uniklinik Freiburg
So kam es, dass ich gegen Mittag wieder in der Klinik auftauchte, wo ich schon erwartet wurde, da ich eine weitere Dosis Antibiotika intravenös verabreicht bekam. Insgesamt waren es täglich fünf mal!
Das Krankenhauszimmer lag in der achten Etage und bot einen schönen Ausblick über Freiburg bis zum Kaiserstuhl.
Sonnenuntergang über dem Kaiserstuhl
Sonnenuntergang über dem Kaiserstuhl
Das Essen im Krankenhaus war einigermaßen gut, wenn auch zum Teil etwas wenig und das Personal absolute Spitzenklasse!!!
Einziger Wermutstropfen war mein Zimmernachbar, ein Taxifahrer aus Pakistan, welcher nachts nicht nur einen Wald abholzte, sondern gleich ein ganzes Sägewerk betrieb – An Schlaf war da nicht wirklich zu denken und so schlief ich halt tagsüber, da seine Bollywood-Filme auf dem
Handy in voller Lautstärke laufend weniger störend waren…
Obwohl ich normalerweise gerne ein Bier trinke (oder auch zwei 🙂 )verspürte ich im Krankenhaus überhaupt keine Lust danach. Trotzdem wurde mir am Dienstag zum Abendbrot ein Bier gereicht!
Auf mein Bitten hin wurde dies jedoch anschließend eingestellt – Ich musste mich allerdings erst erklären! – Bier ist für mich irgendwie eine Soziale Sache: Mann sitzt mit Kumpels zusammen und trinkt ein paar Bierchen! – Alleine im Krankenhaus ergibt das keinen Sinn!!!
Abendbrot mit Bier
Mittlerweile bin ich wieder zu Hause. Ich nehme täglich noch zwei Ibu 600 gegen die Halsschmerzen und morgen (Montag, 3.7.2023) habe ich Termin bei meiner Hausärztin… Mal schauen, was sie meint…
Ich werde Berichten…
Morgens stand ich auf wie immer und trank meinen Kaffee. Ich spürte einen leichten Schmerz in der rechten Backe, mass diesem jedoch keine Bedeutung zu!
Gegen Mittag wurde der Schmerz stärker, so, dass ich ein halbes Ibuflam 800 geschluckt habe.
Da Ibuflam auch entzündungshemmend wirkt habe ich Abends dann die zweite Hälfte geschluckt.
Sonntag, Morgen.
Ich schluckte ein weiteres halbes Ibu, da die Schmerzen stärker wurden und nun in Richtung Hals zogen!
Mittags bereits das nächste und Abends noch ein halbes, zusammen mit einer viertel Flasche Wisky um den stark brennenden Rachen zu desinfizieren…
Montag früh, fünf Uhr:
Ich habe als erstes ein halbes Ibu zerkaut und mühsam geschluckt! – Das Kaffee trinken wurde zur Tortur!
Um sechs Uhr konnte ich in der Zahnmedizinischen Abteilung der Universität Freiburg anrufen um einen Termin zu machen. Dort hieß es ich solle gleich um sieben Uhr dreißig dort sein, dann käme ich schnell an die Reihe.
Da ich schon lange meine “Tropfsteinhöhle” machen sollte, wollte ich mich auch gleich für ein Studentenprogramm anmelden, also war dies der perfekte Zeitpunkt!
Um acht Uhr hatte ich dann endlich den richtigen Eingang an der Universität gefunden (Das Gelände ist echt groß) und musste wirklich auch nicht lange warten, bis ich von einem Zahnarzt aufgerufen wurde.
Kurze aber gute Untersuchung und er schickte mich zum Röntgen.
Anschließend die Auswertung und Besprechung des Röntgenbildes. Der Arzt meinte, es könnte von dem einen Backenzahn aus kommen, da er sich aber nicht sicher war schickte er mich zur (Zahntechnischen-) Chirurgie und meinte ich solle mich anschließend im zweiten Stock einfinden zwecks Besprechung des Studentenprogramms. – So weit sollte es allerdings nicht mehr kommen…
Weiter geht es im Teil 2… Bin noch zu schlapp zu viel zu schreiben…
Nachdem bei uns im Winter 2018 auf 2019 eingebrochen wurde,habe ich mir eine mini Überwachungskamera zugelegt.
Diese funktionierte anders als damals beworben nur mit einer App: Der V380 – App! – und nicht mit anderen Software(n)
Ich habe diese damals installiert, ein (kostenpflichtiges) Abo dazu gelöst und wie es sich zeigte hat sich das Teil bewährt!
Der Beitrag hierzu: Ein unerwünschter Besucher (öffnet in neuem Tab)
Mittlerweile installierte ich mir eine Videoüberwachungssoftware (welch ein Wort) auf meinem Raspberry Pi, da ich meine Daten lieber bei mir halte, als diese nach China zu senden!
Jedoch hat es lange gedauert, bis ich dann herausgefunbden habe wie ich das Bild der Kamera auf mein System bekomme.
Hier einmal eine Anleitung:
Erstelle eine Datei namens ceshi.ini.
Öffne diese Datei, schreibe folgenden Inhalt:
[CONST_PARAM]
rtsp=1
und speichere diese ins Stammverzeichnis einer Micro-SD-Karte.
Die SD Karte sollte ansonsten leer und in FAT32 formatiert sein!
Nun die Kamera ausschalten, Micro-SD-Karte einlegen, Kamera starten, eine Weile warten, Kamera ausschalten, SD-Karte entfernen, Kamera starten.
Wer die Datei nicht selber schreiben will (oder kann), kann sie auch hier runterladen: ceshi
Die Datei ist ZIP-komprimiert.
Nun konnte ich also das Bild in meiner Motioneye – Software auf dem Raspi speichern!
Allerdings sendet die Kamera wohl weiterhin noch Bilder nach China, deshalb habe ich dieses Projekt wieder verworfen und suche momentan eine Minicam, welche OHNE APP auskommt!
… Leider hasbe ich bisher noch nicht wirklich was gefunden was meinen Ansprüchen entspricht…
Vielleicht hat ja einer von Euch eine Idee(?)
Mittwoch der 1.3.2023. Um Neun Uhr Arzttermin!
Um ca zehn Uhr geht es dann weiter zur Arbeit… Diesmal bei Fulda, in Hofbieber!
Ein kleiner Zwischenhalt in Neu Isenburg, um zwei Mettbrötchen und ein paar sonstige Kleinigkeiten einzukaufen und weiter ging es. Um ca. 14:50 habe ich mich dann auf der Anlage angemeldet.
Erst funktionierte der (elektronische) Schlüssel nicht, was eine weitere Verzögerung brachte, doch dann klappte alles.
Um ca. 16:30 Uhr konnte ich mit den Antennenbildern beginnen:
Die Antennen am Standort
Leider war der Wind sehr starl, deshalb waren die Bilder oft auch etwas schräg. Allerdings gelang trotzdem ein Auszug aus dem Video, welches einen schönen Ausblick auf Hofbieber zeigt:
Ausblick auf Hofbieber
Anschliessend ging es weiter in die Nähe von Schwarzbach, zur zweiten Anlage, wo mich dann ein wunderschöner Sonnenuntergang erwartete!
Deepsea Photo
Photo
Photo
Photo
Ich liess extra nochmals die Drohne steigen, ging auf die maximal erlaubten 120 Meter (Drohne verweigert weitersteigen von sich aus) und machte einige Bilder…
Um etwas nach 18 Uhr war ich vor Ort fertig, meldete mich ab und fuhr nach Eichenzell, wo mir die Firma im “Landgasthof zum schwarzen Ross” ein Zimmer gebucht hatte.
Wie es scheint ist dies ein Ort mit langer Tradition…
…Momentan nicht wichtig für mich, ich bin todmüde, muss morgen früh noch Protokolle ausfüllen und gehe somit jetzt schlafen…
Hier ein Bild meines “Arbeitstisches” im Hotelzimmer:
“Arbeitstisch”,oder anders gesagt Büro im Hotel… Laptop zwischen Essen , Trinken und Drohne 🙂
hat sich eingeschlichen…
Wie es ja bekannt ist, arbeite ich im Mobilfunk. Diesmal in der Feldinstandhaltung (welch ein Wort..!)
Die Haupttätigkeit besteht darin Wartungen auf den Anlagen zu machen, was Bedeutet, dass wir von Anlage zu Anlage fahren, die Batterien sowie die Anlagen selber prüfen, wo nötig Elektroprüfungen durchführen etc…
Wir sind von der Firma dazu angehalten Bilder der Antennen zu machen, damit bei eventuellen zukünftigen Arbeiten / Umbauten schon mal ein Bild der Situation vor Ort besteht.
Da diese Funktürme oft im Wald stehen, kann man jedoch Aufnahmen nur in sehr steilem Winkel machen und es ist nicht klar, welche Antenne von welchem Netzbetreiber ist. – Steigen ist keine Option, da wir alleine unterwegs sind!
Die Bilder sahen dann meistens so aus:
Ein Bild der Antennenanlage eines Funkturmes
Ein Bild eines Funkturmes
In der Folge beschloss ich mir eine Minidrohne zu kaufen und erwarb bei Ebay diese Mini S6S Drohne welche vollmundig als (Zitat aus dem Inserat:) “4K HD Camera 5G FPV RC Quadcopters Gimbal Stabilization GPS Remote Control Drone” angepriesen wurde!
Eine Minidrohne mit GPS und Gimbal für rund 100.- Euro! – DAS war ja perfekt! – Vergleichbare Minidrohnen von (Premiumhersteller) DJI veranschlagen rund das fünffache dieses Preises!
Wie es sich herausstellte sind die Dinger nicht vergleichbar und auch ein Gimbal war nicht dran!
Da die Drohne mit 150 Gramm sehr leicht ist, braucht es dafür keinen Führerschein, sondern nur die Registrierung des Piloten (normalerweise ab 250 Gramm notwendig, außer die Drohne hat Sensoren wie eine Kamera, was hier klar der Fall ist!)
Für die Registrierung braucht es dann noch den Nachweis einer Drohnenhaftpflicht, was ich mit Getsafe online in fünf Minuten erledigen konnte.
Ich machte einige Versuche mit der Drohne, Die Resultate waren meist wie im Nachfolgenden Video:
Da ich ja nur Standbilder, also Fotos benötigte war das “Geruckle” nicht so tragisch – Allerdings ist diese Minidrohne im Wind dank GPS Unterstützung zwar Positionsstabil, allerdings auch irgendwie anstrengend zu Bedienen, ganz abgesehen von der Nachbearbeitung (dem ausschneiden der Standbilder), was praktisch eine Bild für Bild Analyse erforderte um die richtigen Bilder zu finden.
Also beschloss ich eine Drohne mit Gimbal zu kaufen und wurde wieder fündig: Auf Ebay Kleinanzeigen war eine Potensic Dreamer Pro für 160 Euro plus knapp zehn Euro Versand.
Die Dreamer Pro ist mit einem Gimbal ausgestattet, mit 820 Gramm allerdings auch im Bereich des Führerscheines angesiedelt!
Ich bestellte die Drohne, biss in den sauren Apfel und machte den kleinen Drohnenführerschein.
Bald darauf kam die Drohne!
Leider war es keine Dreamer Pro, sondern “nur” eine Potensic dreamer 4k. Somit: Wieder kein Gimbal!
Mit einem angegebenen Startgewicht von 760 Gramm sowie GPS und GLONASS Navigation ist sie allerdings deutlich stabiler im Wind und macht wie im nachfolgenden Video zu sehen ganz anständige Bilder:
Diese deutlich bessere Stabilität vereinfacht natürlich die Nachbearbeitung deutlich und so war ich trotz “Falschdeklaration” erst mal zufrieden.
Einige Tage später, meine Nachbarn hatten natürlich schon mitbekommen, dass ich eine Drohne habe, kam einer der Nachbarn vorbei und fragte mich, ob ich Ihm eine Drohne bei Pearl besorgen könne.
Da er in der Schweiz arbeitet und manchmal länger abwesend ist erklärte ich mich bereit und besorgte Ihm eine Simulus Drohne wie in diesem Link als Versandrückläufer, allerdings direkt aus dem Outlet – Store in Auggen, wo das Teil nochmals 20 Euro günstiger war.
Knapp drei Wochen später war mein Nachbar wieder hier und wir konnten das Teil erstmals Testen!
Mein Nachbar setzte die Drohne zwar direkt ins Gebüsch, was die Drohne im Gegensatz zum Gebüsch unbeschadet überstand, aber in einem weiteren Testflug (den ich absolvierte) waren die Bilder einfach absolut überzeugend!
Dank Gimbal nahezu ruckelfrei und genauso scharf wie von der Potensic Drohne!
Dies ließ mir keine Ruhe und nach langem Überlegen beschloss ich, mir auch so eine Simulus Drohne zuzulegen!
Daraus wurde dann aber die deutlich teurere Pearl – Simulus Drohne mit Abstandssensor.
Der “Absturz” der Drohne meines Nachbars verleitete mich dazu eine Drohne mit Sensor zu kaufen, da ein Totalverlust ohne diesen Abstandssensor viel wahrscheinlicher ist und ich ja immer die Funktürme in unmittelbarer Nähe habe.
Hier ein Video, aufgenommen mit der Pearl-Drohne:
Die Drohne fliegt sich im freien Feld sehr einfach, macht schöne, praktisch unverwackelte Bilder und steht relativ positionsstabil in der Luft.
Ein kleines Manko ist, dass die Propeller je nach Lichteinstrahlung ein Flimmern am rechten oder linken Bildrand verursachen.
Es fragt sich nun welche der drei Drohnen die (für mich, bei der Arbeit) am besten geeignete ist.
Die Antwort ist erstaunlicherweise: Die Potensic Dreamer!
Der oder die Gründe dazu:
Da wie bereits erwähnt die Funktürme meist im Wald stehen, ist der Abstandssensor der Simulus- Drohne hinderlich bei Start und Landung! Die Drohne verweigert dann so manche Steuerbefehle, da ringsherum Bäume sind, GPS wird auch von den Bäumen abgeschirmt, somit wird auch die Flugstabilität der Drohne beeinträchtigt.
Die Potensic ohne Abstandssensor kennt diese Probleme nicht, vor allem da sie nebst GPS auch noch GLONASS empfängt.
Es ist somit relativ einfach zwischen den Bäumen in Turmnähe hochzusteigen und anschließend die Drohne zu positionieren.
Die Mini S6S kann da natürlich Abgesehen von der Kameraauflösung, welche auch gut ist, absolut nicht mithalten und scheidet somit aus dem Rennen aus!
Fazit:
Was ich am Ende investiert habe, hätte es mir ermöglicht eine weitaus teurere Drohne vom Premiumhersteller DJI zu kaufen.
Ich hatte allerdings auf diese Art die Möglichkeit, mich “Hoch zu arbeiten” und somit auch direkte Vergleiche anstellen können.
Ich habe nun im Prinzip eine “Arbeitsdrohne” – Die Potensic sowie eine Drohne für Reisen um schöne unverwackelte Aufnahmen zu machen.
Für beide Drohnen gibt es Vor und Nachteile, es kommt halt wie immer auch auf den Einsatzzweck an…
Beide dieser Drohnen haben übrigens ein “Höhenlimit” von den gesetzlichen 120 Metern eingebaut. Die Potensic hat bei 114 Metern die erste Warnung ausgegeben und bei 119,7 Metern weiteren Steigflug verweigert. Die Simulus warnte bei 117 Metern und verweigerte den weiteren Steigflug bei 120 Metern, wobei im Protokoll am Ende eine Flughöhe von 123 Metern stand, was auf das Messverfahren (Höhe wird durch den Luftdruck bestimmt) zurückzuführen ist.
Wie dich dies äußert, wenn man über ein Tal hinausfliegt werde ich noch Testen und dann in einem Weiteren Beitrag berichten…